Monatsarchiv: Juni 2014

„Ach wie gut, dass niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß…“

Mitgliedertag2014_0024Dieser Satz ist immer wiederkehrender Bestandteil eines bekannten Märchens. Zum Glück allerdings wussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Fördervereins-Ausflugs sehr gut, wer oder was Rumpelstilzchen ist…nämlich eine nette, kleine Wirtschaft im Meßkircher Stadtteil Rengetsweiler, dem diesjährigen Ausgangspunkt des Mitgliedertages. Elf ehemalige KLJB’lerInnen haben sich trotz langer Anfahrtswege und glühender Hitze pünktlich zum Frühstück eingefunden. Im überwiegend schattigen Garten wurde nach Herzenslust geschlemmt und getratscht – man hatte sich schließlich lange nicht gesehen und es gab viel zu erzählen.

Mit vollen Bäuchen ging es dann mit der Kutsche weiter. Von Meßkirch aus fuhren wir durch Wald und Flur und genossen bei gefühlten 35°C im Schatten den angenehmen Fahrtwind unter dem offenen Planwagen. Nach einer guten Stunde waren wir am Höhepunkt des diesjährigen Ausfluges angekommen – am Campus Galli, dem Großprojekt Meßkirchs. Auf dem Campus Galli wird versucht den St. Gallener Klosterplan aus dem 9. Jahrhundert mit den Mitteln und Methoden der damaligen Zeit – selbstverständlich mit ein paar Einschränkungen (Brandschutz und so… ;-) ) – umzusetzen. Andrea führte uns über das Gelände und erläuterte sehr eindrucksvoll, was bereits verwirklicht wurde, was noch geplant ist und wer alles davon profitiert. Einige von uns waren im Vorfeld dem Projekt „Campus Galli“ gegenüber sehr skeptisch eingestellt, sind nun aber sehr beeindruckt, mit welchem Engagement die Menschen in Meßkirch an ihrer Vision Campus Galli arbeiten.

Zum Abschluss spazierten wir kurz, aber schweißtreibend vom Campus Galli zum Brigel-Hof nach Langenhart. Dort wurden uns leckere Dinnele mit Salat all you can eat serviert. Die Wirtin war sogar so flexibel unsere ausgefallenen Extrawünsche umgehend zu verwirklichen. Vor allem für die Mitglieder aus dem Norden waren die Dinnele eine unbekannte kulinarische Offenbarung.

Der diesjährige Mitgliedertag zeigte wieder einmal, wie vielfältig der ländliche Raum ist und das Landleben eben nicht gleich Landleben ist. Wir haben uns sehr gefreut wieder einmal einen anderen Flecken in der Erzdiözese besser kennengelernt zu haben. Ein herzliches Dankeschön geht an Mäggi, Thomas und Andrea für die Vorbereitung.

 

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Ein leuchtendes Vorbild für die deutsche Fußballnationalmannschaft

Wikingerschach_2014Ein leuchtendes Vorbild für die deutsche Fußballnationalmannschaft war die Fördervereinsmannschaft (FV) beim mittlerweile schon traditionell zu nennenden Fußball- und Wikingerschachturnier der Kinzigtäler KLJB-Bezirksleitung.

Für das Fußballturnier waren sieben, beim Wikingerschach fünf Mannschaften gemeldet. Die FV-Mannschaft konzentrierte sich – ebenfalls traditionell – aus Alters- und Gesundheitsgründen auf den wichtigeren Wettbewerb im Wikingerschach. Wobei hier Mannschaft wörtlich zu nehmen ist: Mann schafft. Einer. Da dieses Jahr der Termin auf einen Freitagabend gelegt wurde, konnte leider keine größere Auswahl von Fördervereinsrecken an den Start gehen. Aber der vermeintliche Nachteil konnte in einen Vorteil umgemünzt werden und in den teilweise sehr engen Spielen wurden sämtliche gegnerischen Wikinger, ob aus Nußbach, Einbach oder Biederbach und auch einige kurzfristig startende Normannen bezwungen und somit der Titel zurück in die Hände des Fördervereins geholt. Beim Fußballturnier gab es selbstverständlich auch ein Ergebnis. Hier standen sich im Finale die Auswahl aus Schnellingen-Bollenbach und die Elf (bzw. Sechs) aus Biederbach gegenüber. In einem Spitz auf Knopf stehenden Finale und einem verwandelten Neunmeter in der letzten Sekunde der Verlängerung musste das Neunmeterschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dabei gab es einigen Tumult - schließlich waren ja Emotionen im Spiel, die Spielerinnen und Spieler standen unter enormem Druck (so würde es wahrscheinlich Oli Kahn ausdrücken). Von Seiten des neutralen Beobachters kann gesagt werden, dass beide Teams ihr letztes Hemd gaben und wer am Ende gewonnen hat, ist letztlich ja auch zweitrangig.

 Ein großes Lob gilt jedenfalls der Bezirksleitung der KLJB Kinzigtal, die für dieses überregionale Event wieder tolle Rahmenbedingungen geschaffen hatte.

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Vorfreude ist doch die schönste Freude und doppelt hält’s gleich noch besser!

2014-05-16 GS Landestreffen Nordweil 02Mit gleich zwei organisierten Gruppenstunden in einer Woche hat der Förderverein die Ortsgruppen in St. Märgen (Bezirk Hochschwarzwald) und Nordweil (Bezirk Kaiserstuhl) auf das Landestreffen in Heiligkreuztal im August heiß gemacht. Spielerisch wurden dabei auf die Schnelle die Strukturen (z.B.: “Was bedeutet die Abkürzung MoMo in der KLJB Freiburg?”) und wichtige Personen in der KLJB (z.B.: “Nenne drei Personen aus Deiner Bezirksleitung!”), sowie das Leben in Baden-Württemberg (z.B.: “Zähle in 30 Sekunden 15 Gründe auf, warum es schön ist, in Baden-Württemberg zu leben!”), das Erraten von Ortsnamen aus Bilderrätseln (z.B. “Obersimonswald” http://www.fv-kljb-freiburg.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/Obersimonswald.jpg) und selbstverständlich das Landestreffen selbst (z.B.: “Wo findet das Landestreffen statt?”) behandelt. Für Stefanie Matt und Stefan Löffler, die die Gruppe in St. Märgen betreuten und für Jürgen Westermann, der die GS zusammen mit Björn Wacker, aktuellem FSJler an der Diözesanstelle und Ortsvorstand in Nordweil, durchführte, kamen dabei natürlich witzige und überraschende Antworten (z.B. “Weil Baden mal ein Königreich war”, “Maultaschen und Spätzle und Bier und Badischer Wein und Rothaus und Essen und Trinken, das sind doch schon sieben, oder?”). Jedenfalls hat es allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht und gelohnt: Der Preis für die Gewinner ist ein Gutschein für das Fördervereins-Café beim Landestreffen!

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